Borkenkäferprävention · Oberbayern
Rindenschlitzen für schwer zugängliche Berglagen — ökologisch, nachhaltig, staatlich gefördert. Schnell vor Ort, ohne schweres Gerät.
Über mich
Aufgewachsen im Berchtesgadener Land, mit den Bergen vor der Haustüre. Spezialisiert auf Rindenschlitzen — weil kein Baum mit schwerem Gerät aus dem Wald gerissen werden muss, um den Borkenkäfer zu stoppen.
Ein gezielter, ökologischer Eingriff reicht. Der Baum bleibt als Lebensraum erhalten. Der Käfer findet kein Brutsubstrat mehr. Alle anderen Insekten, Pilze und Kleinstlebewesen profitieren weiterhin vom Totholz.
Gearbeitet wird ausschließlich mit Akku-Geräten und Riemenantrieb — keine Abgase, kein unnötiger Lärm, kein Kettenöl. Für das Rindenschlitzen kommen die patentierten Streifenmesser des Nationalparks Bayerischer Wald zum Einsatz — die wirksamste und ökologisch schonendste Methode, die es derzeit gibt.
Ausrüstung & Partner
Die Methode
Mit einem Spezialaufsatz werden Schlitze in die Rinde eingebracht. Dadurch verliert der Borkenkäfer seinen Brutraum, und der Stamm wird für ihn untauglich. Pilze, Insekten und alle anderen Arten profitieren weiterhin vom Totholz. Der Baum kann im Wald bleiben.
Staatliche Förderung
Der Förderantrag geht über Ihren Revierleiter beim AELF. Voraussetzung ist ein dokumentierter Nachweis über die behandelten Mengen — genau das liefert meine App automatisch während des Einsatzes.
GPS-genau, mit Fotos, förderfähig. Sie müssen sich um nichts kümmern.
Kontaktieren Sie mich möglichst früh — am besten schon bevor der Befall sichtbar ist. Prävention ist einfacher, günstiger, und für die Förderung genauso relevant wie Akutbehandlung.
Digitale Buchung
Einsatzgebiet
Der Borkenkäfer braucht nur wenige Wochen unter der Rinde. Danach ist es zu spät für Rindenschlitzen. Deshalb sind wir bewusst schnell und flexibel aufgestellt — keine große Organisation, kein langer Vorlauf.
Geschwindigkeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
FAQ
Beim Rindenschlitzen wird die Rinde mit einem Motorsägen-Aufsatz in schmalen Streifen durchtrennt. Dadurch verliert der Borkenkäfer – Buchdrucker und Kupferstecher – seinen Brutraum. Anders als beim vollständigen Entrinden bleibt die Borke als Lebensraum für andere Insekten, Pilze und Kleinstlebewesen erhalten, und der Stamm kann im Wald liegen bleiben.
Immer dann, wenn befallene oder bruchgefährdete Fichten nicht rechtzeitig aus dem Wald abtransportiert werden können – etwa bei einzelnen Stämmen, Windwurf oder in schwer zugänglichen Lagen. Entscheidend ist das Timing: Je früher behandelt wird, desto wirksamer ist die Methode.
Ja, enau dafür ist Rindenschlitzen gemacht. Ich arbeite ausschließlich mit leichten Akku-Geräten. So sind auch Berg- und Schutzwaldlagen erreichbar, in denen ein maschineller Abtransport zu teuer oder unmöglich wäre.
Ja. Neben dem Rindenschlitzen arbeite ich Windwurf-, Sturm- und Schneebruchholz motormanuell auf – besonders dort, wo sich Vollernter nicht hinbewegen oder für kleine Mengen nicht lohnen.
Ja, motormanuelle Fällung und Aufarbeitung einzelner Bäume oder kleiner Bestände, vor allem in schwierigem Gelände.
Ja, der Freistaat Bayern fördert die Borkenkäferbekämpfung durch Entrindung. Die genauen Fördersätze und Voraussetzungen erfahren Sie bei Ihrem zuständigen AELF oder Revierförster – ich unterstütze Sie mit der passenden Einsatz-Dokumentation für den Förderantrag.
Schwerpunkt Oberbayern – Berchtesgadener Land, Chiemgau, Traunstein und Miesbach. Auf Anfrage auch darüber hinaus.
Kontakt
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